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		<title>Keine Sommerpause</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 09:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Gemacht]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeichnung, Malerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Württembergischer Kunstverein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sommer ist für die meisten Urlaubszeit, für mich dagegen, in der Regel, die Zeit, die Ausstellungen des Herbstes vorzubereiten. Dieses Jahr standen aber auch für den Sommer bereits ungewöhnlich viele Ausstellungen mit meiner Beteiligung im Kalender. Seit dem 2. August zeigen die BEGE Galerien in Ulm/Neu-Ulm die Ausstellung SommerARTigkeiten, in der ich neben Manu&#160;&#8230; <a href="http://tdamrau.wordpress.com/2011/09/08/keine-sommerpause/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1463&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer ist für die meisten Urlaubszeit, für mich dagegen, in der Regel, die Zeit, die Ausstellungen des Herbstes vorzubereiten. Dieses Jahr standen aber auch für den Sommer bereits ungewöhnlich viele Ausstellungen mit meiner Beteiligung im Kalender.</p>
<p>Seit dem 2. August zeigen die <strong>BEGE Galerien</strong> in Ulm/Neu-Ulm die Ausstellung <strong><em>SommerARTigkeiten</em></strong>, in der ich neben Manu Wurch, Carlo Borer, Martin C. Herbst und Hartmut Landauer mit Arbeiten präsent bin.</p>
<p>Am 12. August, eröffnete der <strong>Württembergische Kunstverein</strong> im Kunstgebäude in Stuttgart die Ausstellung <strong><em>Urbanes Leben</em></strong>, zu der ich auch eine kleine Arbeit, eine Radierung mit dem Titel BNSW(Happy)  aus meiner Serie BNSW (BilderNamenSätzeWorte), eingereicht habe.</p>
<p>In  vervielfältigbaren Medien werden, so die Leitung, Iris Dressler und Hans D. Christ, des Kunstvereins, „individuelle Erlebnisräume thematisiert, die sich die StadtnutzerInnen in privaten Nischen als Gegenentwurf zur Monokultur des Ökonomischen aufbauen. Gleichzeitig wird der urbane Raum als Ort des Konflikts, der politischen Auseinandersetzung einerseits und der Solidarität und Freiheit andererseits verhandelt. Die Ausstellung Urbanes Leben ist somit auch ein Spiegelbild der Wunschprojektionen auf Freiräume, Modelle der Partizipation und alternativen Lebenspraxen.“</p>
<p>Im <a title="WKV - Reader" href="http://www.wkv-stuttgart.de/uploads/media/ul_reader.pdf" target="_blank">Reader zu dieser Ausstellung</a> ist auf Seite 16 über meinen Beitrag zu lesen:</p>
<blockquote><p>Als Pendant zum „Visual Cruising“ seiner Bilder, veranschaulicht die Serie BNSW ein korrespondierendes „Mental Cruising“. Jede Arbeit ist jedoch als visueller Nukleus selbständig. BNSW(HAPPY) „reproduziert“ auf Zeitungspapier den Ausriss einer englischsprachigen Zeitung mit dem Satzfragment „happy just to be in one piece“. Das Zeitungsfragment mit dem Statement der Freude über die eigene <em>Ganzheit </em>reflektiert das paradoxe Insistieren des einzelnen auf<em> Ganzheit </em>in einer fragmentierten Gesellschaft. Dabei meint <em>Ganzheit </em>keineswegs Abgeschlossenheit, Beschränkung, sondern im Gegenteil Offenheit, Potenzialität, Fülle der  Möglichkeiten. Jeder beansprucht ein <em>ganzes </em>Leben, eines, das seinen diversen Selbstbildern genügt und es ermöglicht diese im Alltag auch zu entwickeln.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_1486" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/09/damrau_happy.jpg"><img src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/09/damrau_happy.jpg?w=300&#038;h=176" alt="Tillmann Damrau, BNSW(HAPPY), Radierung (Fotogravüre), ca. 5 x 8,5 cm , 2004" title="Damrau_HAPPY" width="300" height="176" class="size-medium wp-image-1486" /></a><p class="wp-caption-text">Tillmann Damrau, BNSW(HAPPY), Radierung (Fotogravüre), ca. 5 x 8,5 cm , 2004</p></div><br />
Tags darauf am Samstag, dem 13. August, wurde in der <strong>Galerie Anja Rumig</strong> in Stuttgart die Ausstellung <strong><em>Keine Sommerpause 1</em></strong> eröffnet, in der ich neben Paul Breinig, Wolfgang Gäfgen, Christine Gläser, Jörg Mandernach, Rainer Nepita, Markus F. Strieder, Willi Weiner und Ernst Wolf mit  einigen Arbeiten auf Papier bis vergangenen Samstag ebenfalls vertreten war.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1464" class="wp-caption alignnone" style="width: 231px"><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/09/home.jpg"><img class="size-medium wp-image-1464 " title="HOME" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/09/home.jpg?w=221&#038;h=300" alt="Tillmann Damrau, HOME, 2010,  Mixed Media/Papier, 40 x 29,7 cm, courtesy Galerie Anja Rumig" width="221" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tillmann Damrau, HOME, 2010, Mixed Media/Papier, 40 x 29,7 cm, courtesy Galerie Anja Rumig</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der <strong>Galerie Brötzinger Art</strong> in Pforzheim ist derzeit die Ausstellung <strong><em>Flüsse-Wälder-Inspirationen</em></strong> zu sehen. Die <strong>Galerie Brötzinger Art</strong> ist ein Kunstverein und bezeichnet sich selbst als „ Verein für künstlerische Auseinandersetzung“.  Im Rahmen des vom Pforzheimer Kunstverein initiierten Flößerprojekts „Als die Wälder auf Reisen gingen“ zeigen Willi Weiner, Katharina Meister, Christiane Erdmann und ich Skulpturen, Zeichnungen, Malerei, Scherenschnitte zum Thema (Schwarz-)Wald und Wasser.</p>
<p>Als Beitrag zum Saisonstart der Frankfurter Galerien eröffnete am Abend<strong><em> </em></strong>des 2. September die<strong><em> </em>galerie wagner + marks<em> </em></strong>meine Ausstellung <strong><em>Burglars of Beauty</em></strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1465" class="wp-caption alignnone" style="width: 267px"><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/09/yalla.jpg"><img class="size-medium wp-image-1465 " title="YALLA" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/09/yalla.jpg?w=257&#038;h=300" alt="Tillmann Damrau, YALLA, 2011, Mixed Media/Leinwand, 140x 120 cm, courtesy galerie wagner +marks" width="257" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tillmann Damrau, YALLA, 2011, Mixed Media/Leinwand, 140x 120 cm, courtesy galerie wagner +marks</p></div>
<p>Als ich Mitte Juni einen Titel für die Ausstellung suchte,  knobelte ich an einer griffigen Formulierung für eine Stimmung des Umbruchs, der Neuorientierung. Nun war und ist es, angesichts der Ereignisse der letzten Monate und Wochen in Politik und Wirtschaft, nicht schwer, Anlass für ein Gefühl gesellschaftlichen Umbruchs, der Neuorientierung zu haben. Mittlerweile haben einige konservative Publizisten solchem Gefühl ebenfalls Ausdruck verliehen – <a title="I'm starting to think that the Left might actually be right" href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8655106/Im-starting-to-think-that-the-Left-might-actually-be-right.html" target="_blank">Charles Moore</a> im Londoner Telegraph,<a title="Der rechte Abschied von der Politik" href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Der-rechte-Abschied-von-der-Politik/story/22710602" target="_blank"> Constantin Seibt</a> im Züricher Tagesanzeiger und <a title="Bürgerliche Werte „Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“" href="http://www.faz.net/artikel/C30351/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-30484461.html" target="_blank">Frank Schirrmacher</a> in der FAZ meldeten Zweifel am Bestand des konservativen Weltbildes. Prominent formulierten sie den Eindruck, dass die Standards des Konservatismus in den letzten Jahren zur rhetorischen Maske einer brutalen Politik der Bereicherung weniger auf Kosten der Vielen geworden ist – Charles Moore, der autorisierte Biograf von Margaret Thatcher, formulierte knapp:</p>
<blockquote><p>The rich run a global system that allows them to accumulate capital and pay the lowest possible price for labour. The freedom that results applies only to them.</p></blockquote>
<p>Wichtig für meine Kunst war immer ein individueller Anspruch auf aktive Lebensgestaltung, auf die Autorschaft der eigenen Lebensgeschichte und die Lust, diese Geschichte immer wieder umzuschreiben – letztlich an der Verwandlung; und selbstverständlich beinhaltet dies die Suche nach dem <em>Glück</em> und die Freude an <em>Bildung</em>, diese nicht vor allem als Ressource wirtschaftlichen Fortkommens verstanden, sondern im Sinne von Odo Marquard als Freude an der Fülle der Welt(bilder)und damit  an der Möglichkeit von <em>Freiheit</em>.</p>
<p>Bilder, gerade die unbewegten und stummen, bieten in Distanz zum Alltäglichen die Möglichkeit eines veränderten Bildes unserer Erfahrungen und damit die Möglichkeit eines veränderten Bildes von Selbst und Welt. <strong><em>Burglars of Beauty</em></strong> thematisiert in diesem Sinne den Einbruch veränderter Sichtweisen ins Reich des offensichtlich Selbstverständlichen. „Schön“ ist in diesem Falle nicht ein normativ Gesetztes, sondern zunächst vor allem die Formbarkeit unserer Lebensverhältnisse, die „Plastizität“ des Wirklichen, das Aufblitzen einer Ironie der Dinge («une ironie des choses»), die sich den Zumutungen der Eindimensionalität entziehen.</p>
<p>Bilder sind keine Vorschriften, wie etwas gesehen werden muss, sie schaffen vielmehr den Raum, etwas anders zu zeigen und zu sehen.</p>
<p>Unvergleichlich formuliert <a class="zem_slink" title="Jacques Rancière" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jacques_Ranci%C3%A8re" rel="wikipedia" target="_blank">Jacques Rancière</a> dies im Buch „Der emanzipierte Zuschauer“ (S. 79).</p>
<blockquote><p>Die Fiktion ist nicht die Erschaffung einer imaginären Welt, die der wirklichen Welt entgegengesetzt ist. Sie ist die Arbeit, die den <em>Dissens</em> vollzieht, die die Modi der sinnlichen Präsentation und die Formen der Aussage verändert, indem sie die Rahmen, die Maßstäbe oder die Rhythmen ändert, indem sie neue Verhältnisse zwischen der Erscheinung und der Wirklichkeit, dem Einzelnen und dem Allgemeinen, dem Sichtbaren und seiner Bedeutung herstellt.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="BEGE Galerien" href="http://www.bege-galerien.de" target="_blank">BEGE-Galerien, Ulm/Neu-Ulm</a><br />
<strong>SommerARTigkeiten</strong><br />
2. August bis 8. Oktober 2011 (Ulm)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Wuerttembergischer Kunstverein" href="http://www.wkv-stuttgart.de/programm/2011/ausstellungen/urbanes/" target="_blank">Württembergischer Kunstverein, Stuttgart</a><br />
<strong>URBANES LEBEN              </strong><br />
13. August bis 11. September 2011</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Galerie Anja Rumig" href="http://www.galerie-anjarumig.de/ausstellungen.php" target="_blank">Galerie Anja Rumig, Stuttgart</a><br />
<strong>KEINE SOMMERPAUSE 1</strong><br />
13.August bis 3. September2011</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Galerie Broetzinger Art" href="http://www.galerie-broetzinger-art.de/" target="_blank">Galerie Brötzinger Art, Pforzheim</a><br />
<strong>Flüsse-Wälder-Inspirationen</strong><br />
02. September bis 24. September 2011</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="galerie wagner + marks" href="http://www.galerie-wagner-marks.de" target="_blank">galerie wagner + marks, Frankfurt am Main</a><br />
<strong>Burglars of Beauty</strong><br />
02. September bis 29. Oktober 2011</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>MARQUARD, ODO; Apologie des Zufälligen, (Reclam) Ditzingen 1986</p>
<p>RANCIÈRE, JACQUES; Der emanzipierte Zuschauer, (Passagen Verlag) Wien 2009</p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top:10px;height:15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Enhanced by Zemanta" href="http://www.zemanta.com/"><img class="zemanta-pixie-img" style="float:right;" src="http://img.zemanta.com/zemified_e.png?x-id=7cf562cc-1b04-4573-8dc3-62f13c908948" alt="Enhanced by Zemanta" /></a></div>
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		<title>Ausflug</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 08:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Heringsdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Strawalde]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche bin ich für ein paar Tage an der Ostsee gewesen. Im Kunstpavillon  Heringsdorf des Usedomer Kunstvereins war eine kleine Ausstellung von Strawalde zu dessen  zum achtzigstem Geburtstag zu sehen, der mich wieder einmal sehr beeindruckt hat. Vor der Fahrt an die See hatte ich bei einem  Bild begonnen einen über Bergen schwebenden Fischkutter&#160;&#8230; <a href="http://tdamrau.wordpress.com/2011/06/30/ausflug/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1452&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche bin ich für ein paar Tage an der Ostsee gewesen. Im Kunstpavillon  <a class="zem_slink" title="Heringsdorf, Mecklenburg-Vorpommern" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Heringsdorf%2C_Mecklenburg-Vorpommern" rel="wikipedia">Heringsdorf</a> des Usedomer Kunstvereins war eine kleine Ausstellung von <a title="Strawalde" href="http://www.strawalde.de/" target="_blank">Strawalde</a> zu dessen  zum achtzigstem Geburtstag zu sehen, der mich wieder einmal sehr beeindruckt hat.</p>
<p>Vor der Fahrt an die See hatte ich bei einem  Bild begonnen einen über Bergen schwebenden Fischkutter zu malen. Der Fischkutter ist vorgestern fertig geworden &#8211; und so sieht er aus.</p>
<p><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/06/wp_000355.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1455" title="WP_000355" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/06/wp_000355.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top:10px;height:15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Enhanced by Zemanta" href="http://www.zemanta.com/"><img class="zemanta-pixie-img" style="float:right;" src="http://img.zemanta.com/zemified_e.png?x-id=5ec4ac1c-4279-4c03-acf9-7412f130f609" alt="Enhanced by Zemanta" /></a></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tdamrau.wordpress.com/1452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tdamrau.wordpress.com/1452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tdamrau.wordpress.com/1452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tdamrau.wordpress.com/1452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tdamrau.wordpress.com/1452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tdamrau.wordpress.com/1452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tdamrau.wordpress.com/1452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tdamrau.wordpress.com/1452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tdamrau.wordpress.com/1452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tdamrau.wordpress.com/1452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tdamrau.wordpress.com/1452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tdamrau.wordpress.com/1452/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tdamrau.wordpress.com/1452/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tdamrau.wordpress.com/1452/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1452&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Umzug</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 05:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemacht]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnung, Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Julio Cortázar]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Künstler gehöre ich nicht zu jenen, die rastlosen Fleiß per se bewundern, ehrlich gesagt misstraue ich Fanatismen, das Manische zieht mich nicht an, die Technokraten der Kreativität sind mir ein Graus und zu den Segnungen meines Lebens gehört, dass ich mich mit Morpheus immer gut gestanden habe, ich schlafe gerne. Das heißt allerdings nicht,&#160;&#8230; <a href="http://tdamrau.wordpress.com/2011/06/11/umzug/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1433&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Künstler gehöre ich nicht zu jenen, die rastlosen Fleiß per se bewundern, ehrlich gesagt misstraue ich Fanatismen, das Manische zieht mich nicht an, die Technokraten der Kreativität sind mir ein Graus und zu den Segnungen meines Lebens gehört, dass ich mich mit Morpheus immer gut gestanden habe, ich schlafe gerne. Das heißt allerdings nicht, dass ich Begeisterung und Intensität bei der Beschäftigung mit einer Sache nicht für essenziell hielte. Ich bewundere viele Künstlerinnen für ihre Ausdauer, ihre Beharrlichkeit und oft fühle ich mich im Vergleich mit ihnen flatterhaft, unstet, immer bereit meine Nase in etwas anderes zu stecken, einer Ablenkung nachzugehen und ich bin gerne bereit einen Mangel an Demut zu konzedieren.</p>
<p>Letztes Jahr wurde mir das Atelier gekündigt. Zum ersten April diesen Jahres brauchte ich neue Arbeitsräume. „So schwer kann das doch nicht sein!“, dachte ich und hatte mich damit aber gewaltig verschätzt. Es erwies sich als durchaus schwierig, etwas Passendes zu finden – zumal in Stuttgart -zig Künstlerinnen mehrerer komplett gekündigter Atelierhäuser auf der Suche nach neuen Räumen sich befanden. Als ich schließlich mit dem notwendigen Glück etwas gefunden hatte, konnte ich noch nicht gleich einziehen, so dass das ganze Atelier zu einer Art Turm installiert in einer Halle erst einmal unterkommen musste.</p>
<p><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/06/umzug.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1434" title="Umzug" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/06/umzug.jpg?w=333&#038;h=443" alt="" width="333" height="443" /></a></p>
<p>Mittlerweile habe ich die neuen Räume jedoch bezogen, ich genieße von dort eine ungewohnt großzügige Aussicht. Einige Zeit noch des Bastelns und Bauens  – unterbrochen von Momenten der Ungehaltenheit darüber, dass ich dieses und jenes nicht einfach weggeworfen hatte, das mich jetzt nötigte einen zumindest vorläufigen Platz dafür zu finden – dann konnte ich nach fast 2 Monaten, in denen ich nicht gemalt und kaum einmal etwas gezeichnet hatte, wieder mit der Arbeit beginnen.</p>
<p>Als ich zum ersten Mal nach Wochen dann wieder das Scharren der Zeichenkohle auf der rauen Leinwand hörte und den Pinsel auf das frisch grundierte Gewebe setzte, das Leuchten und die Konsistenz der Farben spürte, überraschte mich flashartig ein Arbeitsglück, das ich in dieser Intensität nur vom Malen und Zeichnen kenne.</p>
<p>Viele KünstlerInnen schon haben über ihre Produktion nachgedacht und deren mentale Seite zu beschreiben versucht.  Von niemandem aber, habe ich dieses besondere, für die Arbeit nötige <em>innere Schwingen</em> so gut beschrieben gefunden wie von <a title="Wikipedia Julio Cortázar" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julio_Cort%C3%A1zar" target="_blank">Julio Cortázar</a> im zweiundachtzigsten Kapitel seines Romans <a title="Wikipedia Rayuela" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rayuela" target="_blank">Rayuela</a>. Klar, Cortázar bezieht sich auf das Schreiben, man müsste aber nur Worte wie „schreiben“, „Satz“, „Abschnitt“, „Seite“, „Kapitel“ und „Buch“ durch entsprechende Vokabeln aus der Malerei ersetzen und schon beschriebe der Text die Arbeit des Malens.</p>
<blockquote><p>Warum schreibe ich das? Ich habe keine klaren Gedanken, ich habe nicht einmal Gedanken. Was da ist, sind Fetzen, Impulse, Blöcke, und alles sucht eine Form, dann kommt der Rhythmus ins Spiel, und ich schreibe in diesem Rhythmus, ich schreibe durch ihn, […]. Zuerst ist da eine konfuse Situation, […]; von diesem Halbdunkel gehe ich aus, und wenn das, was ich sagen will (was sich sagen will) genügend Kraft besitzt, setzt sofort der <em>swing</em> ein, eine rhythmische Schwingung, die mich an die Oberfläche zieht und alles beleuchtet, die die ungeordnete Materie und den, der sie erleidet, in einer klaren und unausweichlichen dritten Instanz vereinigt: dem Satz, dem Abschnitt, der Seite, dem Kapitel, dem Buch. Diese rhythmische Bewegung, dieser<em> swing</em>, in welchem die ungeordnete Materie Gestalt annimmt, ist für mich die einzige Gewissheit ihrer Notwendigkeit, denn kaum endet sie, begreife ich, dass ich nichts mehr zu sagen habe. Und zugleich ist sie der einzige Lohn für meine Arbeit  – ich fühle das, was ich geschrieben habe, wie den Rücken einer Katze, der sich unter der streichelnden Hand rhythmisch und funkensprühend hebt und senkt.</p></blockquote>
<p>Julio Cortázar hat von der Kunst viel verlangt und ihr auch viel zugetraut, dabei war ihm Künstlerpathos allerdings fremd. So endet sein Text mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Schreiben bedeutet, mein Mandala zeichnen und es gleichzeitig durchlaufen, die Läuterung erfinden, indes man sich läutert; Fron des armen weißen Schamanen in Nylonunterhosen.</p></blockquote>
<p>Das  Selbstbildnis als weißer Schamane in Nylonunterhosen, verdankt der Selbstironie weniger als es zunächst vielleicht den Anschein hat. Vielmehr formuliert dieses Bild den Anspruch, auch einem vordergründig profanen Alltag ganz neue Dimensionen zu schaffen durch das Zauberische der Kunst.</p>
<p>CORTÁZAR, JULIO; (1987) Rayuela, (Suhrkamp) Frankfurt am Main, S. 460</p>
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		<title>Ausgespielt?</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 07:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Die Yuppie Scum]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Schlegel]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Joachim Lenger]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Vogl]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Lyotard]]></category>
		<category><![CDATA[SWR2 Aula]]></category>
		<category><![CDATA[Universalpoesie]]></category>
		<category><![CDATA[Volksbank Stuttgart eG]]></category>
		<category><![CDATA[Wallstreet]]></category>

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		<description><![CDATA[1. „Weißt du noch?“, so beginnen häufig jene Erzählungen, die, weil oft schon wiederholt, niemand  mehr hören möchte. Irgendwann, vor einem halben Jahr etwa, konnte ich es mir aber nicht verkneifen, meiner Frau gegenüber auf eben diese Weise eine Geschichte zu beginnen. Einige Tage schon war ich auf dem Weg zwischen Wohnung und Atelier an&#160;&#8230; <a href="http://tdamrau.wordpress.com/2011/04/14/ausgespielt/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1392&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1.</p>
<p>„Weißt du noch?“, so beginnen häufig jene Erzählungen, die, weil oft schon wiederholt, niemand  mehr hören möchte. Irgendwann, vor einem halben Jahr etwa, konnte ich es mir aber nicht verkneifen, meiner Frau gegenüber auf eben diese Weise eine Geschichte zu beginnen.</p>
<p>Einige Tage schon war ich auf dem Weg zwischen Wohnung und Atelier an den Displays einer neuen Werbekampagne in den Schaufenstern einer Filiale der Volksbank Stuttgart eG vorbeigekommen, ohne dass mir das Neue daran gleich aufgefallen wäre.</p>
<p><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/04/bankier1a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1405" title="DCIM100MEDIA" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/04/bankier1a.jpg?w=475&#038;h=356" alt="" width="475" height="356" /></a></p>
<p>Die Kampagne zeigte Menschen aus dem Stuttgarter Raum – eigenwillige, sympathische und tatkräftige  Mitmenschen, so die offensichtliche Intention – die sich einen besonderen Lebenswunsch erfüllt hatten.</p>
<p>Außerdem gemeinsam war Ihnen, dass sie  Anteile an der genossenschaftlich organisierten Volksbank erworben hatten und damit  „Bankier“ geworden waren. Die Botschaft lautete: „Wir von der Bank sind nette Menschen wie ihr, kommt zu uns, macht mit.“</p>
<p><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/04/bankier2a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1406" title="DCIM100MEDIA" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/04/bankier2a.jpg?w=475&#038;h=356" alt="" width="475" height="356" /></a></p>
<p>Das Neue, das ich mir allerdings erst nach einiger Zeit bewusst machte, war, dass da „Bankier“ stand und nicht „Banker“.</p>
<p>Klar, da hatte man auf die Finanz- und  Bankenkrise, auf das Bild der Banker als Zocker und „Bankster“ reagiert und ein Image entsorgt, das die Wahrnehmung dieses Berufsstandes nach  innen und außen lange Zeit bestimmt hatte – der Banker war jetzt schlicht out.</p>
<p>„Weißt du noch?“, sagte ich zu meiner Frau, „Vor gut einem Vierteljahrhundert  da begann es, dass die Angestellten der  Banken keine Bankbeamten oder bloße Bankangestellte mehr sein wollten, alle wollten jetzt BANKER sein, cool, tough und dynamisch, die Azubis, die Abteilungsleiter, einfach alle. Banker, Investmentbanker vor allem, waren Avantgarde, Yuppies in Potenz.“</p>
<p>Besonders prägend für das Image des Bankers war die Figur des  Gordon Gecko und sein Credo „greed is good“ aus Oliver Stones Film „Wallstreet“ (1987), dessen Fortsetzung, „Wall Street 2: Money Never Sleeps“ (2010), unter anderem wohl auch unter der Tatsache zu leiden hatte, dass der Banker eben keine charismatische Figur mehr ist.</p>
<p>Damals in den neunzehnhundertachtziger Jahren wurde auch die Liaison von moderner Kunst und spekulativem Kapital besonders innig. Entsprechend ist auch Gordon Gecko (Michael Douglas) ein „bedeutender Kunstsammler“ und die Wände seines Büros wie auch seines Wohnhauses sind mit  moderner Kunst geschmückt, die den Adepten Bud Fox (Charlie Sheen), der gerade sich anschickt in dieser Welt einen Platz zu erstreiten, zunächst ratlos lässt.</p>
<p>Mit Hilfe von Darien Taylor (Daryl Hannah) aber, einer kunstverständigen Innenarchitektin und Freundin von Gecko, wir ihm bald klar, dass die zeitgenössische Kunst weniger eine Geschmacksfrage, sondern hauptsächlich eine Stilfrage ist – und Stil ist in dieser Welt des schnellen Geldes vor allem demonstrativ, man zeigt, was man hat und kann, man trumpft auf, demonstriert Status und damit Distanz zum Gewimmel der <em>Loser</em>. Moderne Kunst passt dazu bestens; <em>plus ultra</em>. Das Bild des Künstlers verschmolz den Wilden mit dem Aristokraten und damit taugte es zum Rollenvorbild für die neuen Finanzgenies.</p>
<p>Moderne Kunst war jetzt richtig schick, ihre Frechheit, ihre Provokationen, ihre Regelverstöße, die Skandale ihrer Protagonisten korrespondierten dem Selbstbild der Yuppies und speziell auch der Banker – ein neureicher Kult der Rücksichtslosigkeit. In der Kunst und an den Finanzmärkten werkelte in Parallelaktion eine rastlos schaffende Elite, die die biederen Jobber und Bürger das Fürchten lehrte, hier mit ihrer Kunst, dort mit ihren Deals, „Kraft- und Kniffgenies“ (Rambach) allesamt.</p>
<p>Das war die Hochzeit der Postmoderne, deren Ende die Volksbank Stuttgart eG nun seit geraumer Zeit plakatiert.</p>
<p>Neu sind Verwandtschaftsgefühle bei den Avantgarden von Kunst, Finanzwelt und Wirtschaft nicht. Schon zu Beginn der Moderne beim Romantiker <a class="zem_slink" title="Karl Wilhelm Friedrich Schlegel" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Wilhelm_Friedrich_Schlegel" target="_blank">Friedrich Schlegel</a> zu lesen:</p>
<blockquote><p>Man glaubt Autoren oft durch Vergleichungen mit dem Fabrikwesen zu schmähen. Aber soll der wahre Autor nicht auch Fabrikant sein? Soll er sein ganzes Leben nicht dem Geschäft widmen, literarische Materie in Formen zu bilden, die auf eine große Art zweckmäßig und nützlich sind. (SCHLEGEL 1906)</p></blockquote>
<p>Und irgendwie, möchte man meinen, war die Parallelaktion von Kunst und Kapital der Moderne in die Wiege gelegt. Ist es denn nicht so, dass die Industrialisierung und die fortschreitende ökonomische Inwertnahme aller Lebensbereiche eine Parallele hat in dem Konzept einer „progressiven Universalpoesie“, wie Friedrich Schlegel sie in dem 116. Athenäums-Fragment forderte? Einer Poesie, die sich ebenso wie die Ökonomie auf alle Lebensbereiche ausdehnt, alles mit dem Goldstaub der Kunst adelt.</p>
<p>Der Kunstbegriff wird so weit gedehnt und operationalisiert, dass der Kunst mittlerweile alles als Stoff und Material erschlossen ist, ja, dass die Kunst ähnlich der Ökonomie alles absorbiert, alles zur Kunst oder Kunstübung macht und sich unter dem Label „artistic research“ mittlerweile auch an die Wissenschaften heranwagt.</p>
<blockquote><p>Die romantische Poesie ist eine progressive Universalpoesie. Ihre Bestimmung ist nicht bloß, alle getrennten Gattungen der Poesie wieder zu vereinigen und die Poesie mit der Philosophie und Rhetorik in Berührung zu setzen. Sie will und soll auch Poesie und Prosa, Genialität und Kritik, Kunstpoesie und Naturpoesie bald mischen, bald verschmelzen, die Poesie lebendig und gesellig und das Leben und die Gesellschaft poetisch machen, […]. Sie umfasst alles, was nur poetisch ist, vom größten wieder mehrere Systeme in sich enthaltenden Systeme der Kunst bis zu dem Seufzer, dem Kuss, den das dichtende Kind aushaucht in kunstlosem Gesang.</p>
<p>[…]</p>
<p>Nur sie kann gleich dem Epos ein Spiegel der ganzen umgebenden Welt, ein Bild des Zeitalters werden. Und doch kann auch sie am meisten zwischen dem Dargestellten und dem Darstellenden, frei von allem realen und idealen Interesse auf den Flügeln der poetischen Reflexion in der Mitte schweben, diese Reflexion immer wieder potenzieren und wie in einer endlosen Reihe von Spiegeln vervielfachen</p>
<p>[…]</p>
<p>Die romantische Dichtart ist noch im Werden; ja das ist ihr eigentliches Wesen, dass sie ewig nur werden, nie vollendet sein kann. Sie kann durch keine Theorie erschöpft werden, und nur eine<span style="text-decoration:underline;"> </span>divinatorische Kritik dürfte es wagen, ihr Ideal charakterisieren zu wollen. Sie allein ist unendlich, wie sie allein frei ist und das als ihr erstes Gesetz anerkennt, dass die Willkür des Dichters kein Gesetz über sich leide.</p>
<p>SCHLEGEL, 1988, Bd. 1, S. 204</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>2.</p>
<p>Dabei war das Verhältnis von Kunst und Kapital immer auch gespannt, die Kunst begriff sich auch als Gegenspielerin oder Unterworfenene, immer gehörte zu ihr auch das Aufbegehren gegen den Markt, der die Werke zu Waren machte. Früh schon hat <a class="zem_slink" title="Charles Baudelaire" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Baudelaire" target="_blank">Charles Baudelaire</a> dies in dem Gedicht „Je n&#8217;ai pas pour maîtresse une lionne illustre“ unmissverständlich thematisiert. Die Freundin des Dichters, ein Straßenmädchen, verkauft wohl ihre Seele für ein Paar Halbschuhe, aber selbst Gott müsste über so viel Heuchelei und Hochmut lachen, wollte er, der Dichter, ihr dies vorwerfen – er, der seine Gedanken verkauft, weil er Autor sein will.</p>
<blockquote><p>Pour avoir des souliers, elle a vendu son âme;<br />
Mais le bon Dieu rirait si, près de cette infâme,<br />
Je tranchais du Tartufe et singeais la hauteur,<br />
Moi qui vends ma pensée et qui veux être auteur.</p></blockquote>
<p>In „Dialektik der Aufklärung“ reflektieren <a class="zem_slink" title="Wikipedia - Max Horkheimer" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Max_Horkheimer" target="_blank">Max Horkheimer</a> und <a title="Wikipedia - Theodor W. Adorno" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_W._Adorno" target="_blank">Theodor W. Adorno</a> diese Verstrickung in den Ausführungen zur „Kulturindustrie“. Noch geschieht dies unter der Prämisse, dass die Kunst Teil der Emanzipation des Menschen ist und negativ zum Bestehenden auf die Utopie verweist.</p>
<p>So ganz will uns der Rigorismus der Moderne  nicht mehr einleuchten, zu sehr haben wir schon Abschied genommen vom Prinzipiellen (Odo Marquard). Von der Idee eines Fortschrittes in der Kunst, der sich gegen das Ältere, das Überkommene hart abschließt, von diesem „Krieg aller gegen alle“, den Adorno für die Werke der Kunst in seiner „Ästhetischen Theorie“ diagnostiziert. (ADORNO, S.47)</p>
<p>Viel früher schon als die Stuttgarter Volksbank beerdigte Hans-Joachim Lenger die Postmoderne am zweiten Mai letzten Jahres in einer Sendung  des Südwestdeutschen Rundfunks der Reihe SWR2 Aula. Hans-Joachim Lenger beantwortete da die Frage, „<a title="SWR2 Woher weht der Zeitgeist" href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374/did=6130548/173uvro/index.html" target="_blank">Woher weht der Zeitgeist – Was bleibt von der &#8222;Postmoderne?</a>“</p>
<p>Die Sendung hat mich geärgert; weniger die vertretenen Thesen zum Begriff der Postmoderne, die boten kaum Überraschendes, sie unterstrichen hauptsächlich bekannte Einwände gegen die Postmoderne, den Begriff sowohl wie das Phänomen, mich ärgerte vielmehr der Ton in dem die Postmoderne abgetan wurde. Es war diese Diktion selbstgewisser Aggressionslust, der mir rasch unangenehm war.</p>
<p>Für Hans-Joachim Lenger ist die Sache klar: „Nicht umsonst und zu Recht bleibt von dieser „Postmoderne“ deshalb auch nichts, was der Rede wert wäre.“ Die Postmoderne, das war nur ein „kulturalistisches Gekräusel an den Oberflächen“, „ein Epiphänomen der […] Moden“, „ein infantiler Lebensstil“, „nicht mehr als ein Symptom“; zu Grunde liegen, so Lenger, erstens, die seit den neunzehnhundertsiebziger Jahren betriebene Liberalisierung und Aufblähung der Finanzmärkte – beginnend mit der Aufhebung der Golddeckung des Dollars durch die US-Regierung – und, zweitens, die immer raschere Ausbreitung der neuen Informationstechnologien, deren grundstürzenden Einfluss Lyotard bereits 1979 in seiner Schrift „Das postmoderne Wissen“ prominent gemacht hatte und den heute, wo bereits das Web 3.0 proklamiert wird, kaum wohl jemand noch bestreiten wollte.</p>
<p>Die Krisen der letzten Jahre machten nun, glaubt Lenger, deutlich, dass dieses „Gekräusel“ der Beliebigkeiten, das Gewusel der „frei flottierenden Zeichen“, die Wohltaten des befreiten Kapitals und die Hoffnung des „Anything goes“ bloße Selbsttäuschungen  waren, die den Blick auf die letztlich entscheidenden  Verteilungskämpfe und die Frage nach der Gerechtigkeit verstellten.</p>
<p>Aber bereits in den Neunzehnhundertachtziger Jahre, als „Die Postmoderne“ noch in Mode war, vertritt der altgediente Wertpapierhändler Lou Mannheim in dem erwähnten  Film „Wall Street“ von Oliver Stone nach kaum dreieinhalb Minuten schon die These, dass es ein Fehler von Präsident Nixon gewesen sei, die Golddeckung des Dollars aufzuheben, weil dies nur die Spekulation angeheizt habe.</p>
<blockquote><p>Too much cheap money sloshing around the world. Worst mistake we ever made, was letting Nixon get off the gold standard.</p></blockquote>
<p>Mit großartiger Geste behauptet Lenger, die Trugbilder der kulturellen Oberflächliche zur Seite zu fegen und den Blick frei zu machen auf die Wirklichkeit, die wahren Wirkkräfte der Geschichte – die Verteilung des Geldes und die Privilegierung von Wissen. Gleich, dachte ich, steigert sich seine Verachtung für die Postmoderne zu dem Ausruf: „Weg mit dem Yuppie-Geschmeiß!“ – „Die Yuppie Scum!“</p>
<p>Irgendwie habe ich nicht viel übrig für reduktionistische Erklärungen nach dem Muster: „Das ist doch in Wirklichkeit nur … .“ Schon gar die beliebte Strategie alle Kultur mal kurz zum Appendix der Ökonomie zu erklären behagt mir nicht. Sinnvoller und wegweisend erscheint mir, die Ökonomie als Teil der Kultur insgesamt zu verstehen, wie es die Renaissance der Überlegungen von Gabriel Tarde oder jüngst Joseph Vogl in „Das Gespenst des Kapitals“ unternehmen.</p>
<p>Der pauschale <em>Rant</em> gegen die Postmoderne erklärt nicht, was uns wirklich von der Moderne trennt und dass die Diagnose, die Lyotard 1979 in „Das postmoderne Wissen“ gestellt hat, weit gehend immer noch zutrifft.</p>
<p>Als Charakteristika der Postmoderne benannte er erstens, die technologische Transformation, die „Digitalisierung“ und, zweitens, die Erosion der beiden großen „Erzählungen“ (<em>les</em> <em>grands <em>récits</em></em><em>)</em> der Moderne, jener von der Vereinheitlichung und Komplettierung des Wissens und der anderen vom sozialen Fortschritt, der Emanzipation des Einzelnen in einer gerechten Gesellschaft  – die Geschichten von den HeldINNen der Erkenntnis und den HeldINNen der Freiheit.</p>
<p>Einhergehend mit der Liberalisierung der Finanzmärkte und der enormen Beschleunigung der Informationsflüsse hat sich jedoch neuerlich eine „große Erzählung“ durchgesetzt, dieses Mal eine von den Wirtschaftswissenschaften geschriebene, jene nämlich vom idealen, effizienten, freien, sich selbst regulierenden Markt, insbesondere der Finanzwirtschaft. Konsequenterweise wurde der „ökonomische Ansatz“ universal.</p>
<blockquote><p>Genetische Ausstattung, Erziehung, Bildung, Wissen, Gesundheit und Familienplanung werden gleichermaßen dem »ökonomischen Ansatz« unterworfen, und als Wissenschaft von menschlichen Verhaltensweisen und Entscheidungen überhaupt bezieht sich die ökonomische Analyse nun auf die Totalität eines sozialen Feldes, dessen Dynamik und dessen Mikrostrukturen sich nach den Kriterien von Knappheit, Wahlzwang und Opportunitätskosten erschließen. (VOGL, S. 138)</p></blockquote>
<p>Nach etlichen verheerenden Krisen scheint auch dieser Ansatz, die große Erzählung der Ökonomie, nun desavouiert. Folgerichtig suchen immer mehr Künstlerinnen erneut Dissidenz und den moralischen Schulterschluss mit den Gebeutelten, den Opfern der großen Erzählung der Ökonomie und der Implementierung der Fiktion vom effizienten, freien und eben darum gerechten Markt.</p>
<p>Möglicherweise war die Postmoderne ja erst der Beginn der Postmoderne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>ADORNO, THEODOR W.; Ästhetische Theorie, Gesammelte Schiften Bd. 7. (Suhrkamp) Frankfurt a. M. 1970</p>
<p>LATOUR, BRUNO und LÉPINAY, VINCENT;  Die Ökonomie als Wissenschaft der leidenschaftlichen Interessen: Eine Einführung in die ökonomische Anthropologie Gabriel Tardes, (Suhrkamp) Berlin 2010</p>
<p>LYOTARD, JEAN-FRANCOIS; Das postmoderne Wissen – Ein Bericht, (Passagen Verlag) Wien 2005</p>
<p>RAMBACH, FRIEDRICH EBERHARD; Thaten und Feinheiten renomirter Kraft- und Kniffgenies. 4 Teile in 2 Bdn. , (Chr. Fr. Himburg) Berlin 1790-1791</p>
<p>SCHLEGEL, FRIEDRICH; Seine prosaischen Jugendschriften, 2 Bde., Wien 1906, zitiert nach BENJAMIN, WALTER;  Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik, Kritische Gesamtausgabe, Bd. 3, (Suhrkamp) Frankfurt a. M. 2008, S. 115</p>
<p>SCHLEGEL, FRIEDRICH; Werke, 2 Bde., (Aufbau-Verlag) Berlin, Weimar 1988</p>
<p>VOGL, JOSEPH; Das Gespenst des Kapitals, (diaphanes) Zürich 2010</p>
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		<title>EPISTEMOLOGY</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 07:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen habe ich während seiner Entstehung wiederholt Ausschnitte dieses Bildes hier gezeigt. Mittlerweile hängt es in der Wendelinskapelle in Weil der Stadt . Dort zeigt das Kunstforum Weil der Stadt die Ausstellung Tillmann Damrau/Malerei &#38; PeterHermann/Skulpturen. Kommenden Sonntag, am 10. April ab 16 Uhr, ist Finissage. Kunstforum Weil der Stadt, Wendelinskapelle, Herrenberger&#160;&#8230; <a href="http://tdamrau.wordpress.com/2011/04/06/epistemology/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1382&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1383" class="wp-caption alignnone" style="width: 545px"><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/04/epistemology.jpg"><img class="size-full wp-image-1383  " title="EPISTEMOLOGY" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/04/epistemology.jpg?w=535&#038;h=641" alt="" width="535" height="641" /></a><p class="wp-caption-text">EPISTEMOLOGY, 2011, mixed media on canvas, 120 x 100 cm</p></div>
<p style="text-align:left;">In den letzten Wochen habe ich während seiner Entstehung wiederholt Ausschnitte dieses Bildes hier gezeigt. Mittlerweile hängt es in der Wendelinskapelle in Weil der Stadt . Dort zeigt das <a title="Kunstforum Weil der Stadt" href="http://www.kunstforum-weilderstadt.de" target="_blank">Kunstforum Weil der Stadt</a> die Ausstellung Tillmann Damrau/Malerei &amp; PeterHermann/Skulpturen. Kommenden Sonntag, am 10. April ab 16 Uhr, ist Finissage.</p>
<p>Kunstforum Weil der Stadt, Wendelinskapelle, Herrenberger Str. 17,  71263 Weil der Stadt</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tdamrau.wordpress.com/1382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tdamrau.wordpress.com/1382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tdamrau.wordpress.com/1382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tdamrau.wordpress.com/1382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tdamrau.wordpress.com/1382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tdamrau.wordpress.com/1382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tdamrau.wordpress.com/1382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tdamrau.wordpress.com/1382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tdamrau.wordpress.com/1382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tdamrau.wordpress.com/1382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tdamrau.wordpress.com/1382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tdamrau.wordpress.com/1382/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tdamrau.wordpress.com/1382/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tdamrau.wordpress.com/1382/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1382&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>artKarlsruhe</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 16:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern wurde die nun schon achte artKARLSRUHE eröffnet. Vielen Unkenrufen zum Trotz hat sich diese Messe in der Riege der wichtigen deutschen Kunstmessen etablieren können. Ich bin dieses Jahr zum fünften Mal dort vertreten, auch dieses Mal, wie die Jahre zuvor, in Halle 2 am Stand (E17) der Galerie Wagner + Marks. Die Messe ist&#160;&#8230; <a href="http://tdamrau.wordpress.com/2011/03/10/artkarlsruhe/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tdamrau.wordpress.com&amp;blog=5393854&amp;post=1370&amp;subd=tdamrau&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde die nun schon achte <a title="artKARLSRUHE" href="http://www.art-karlsruhe.de/" target="_blank">artKARLSRUHE</a> eröffnet. Vielen Unkenrufen zum Trotz hat sich diese Messe in der Riege der wichtigen deutschen Kunstmessen etablieren können. Ich bin dieses Jahr zum fünften Mal dort vertreten, auch dieses Mal, wie die Jahre zuvor, in Halle 2 am Stand (E17) der <a title="artKARLSRUHE galerie wagner + marks" href="http://www.ebgruppe-services.de/artkarlsruhe_onlinekatalog2011/gallery/index/id/3731/name/wagner-marks" target="_blank">Galerie Wagner + Marks</a>. Die Messe ist noch bis einschließlich Sonntag für Besucher geöffnet.</p>
<p style="text-align:center;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_1373" class="wp-caption aligncenter" style="width: 604px"><a href="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/03/plaza.jpg"><img class="size-full wp-image-1373 " title="PLAZA" src="http://tdamrau.files.wordpress.com/2011/03/plaza.jpg?w=594&#038;h=491" alt="Tillmann Damrau - PLAZA/THE OVIDIANS, 2010, Mixed Media auf Leinwand, 190 x 230 cm" width="594" height="491" /></a><p class="wp-caption-text">Tillmann Damrau - PLAZA/THE OVIDIANS, 2010, Mixed Media auf Leinwand, 190 x 230 cm</p></div>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top:10px;height:15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Enhanced by Zemanta" href="http://www.zemanta.com/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border:medium none;float:right;" src="http://img.zemanta.com/zemified_e.png?x-id=046b3dda-b59b-4a88-89cc-bd277dbac07f" alt="Enhanced by Zemanta" /></a></div>
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		<title>&#8230; und eine Kuh</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:24:01 +0000</pubDate>
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		<title>Noch ein Stück</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 08:14:12 +0000</pubDate>
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		<title>Another Detail</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 09:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 22:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tillmann Damrau</dc:creator>
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